Münster St. Georg in Dinkelsbühl

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Die Besucher können an ausgewählten Tagen im Sommerhalbjahr über 221 Stufen zum Aussichtskranz über der Glockenstube aufsteigen und haben in 50 Meter Höhe eine atemberaubende Perspektive auf das liebenswerte Dächer- und Giebelgewirr der Altstadt sowie auf die liebliche westmittelfränkische Landschaft rings um Dinkelsbühl.

Schade, dass die ehemalige Türmerstube im Münster hoch über den Dächern der Altstadt leider nicht öffentlich zugänglich ist. Eine Wiederbelebung der traditionsreichen Türmerstube zu touristischen Zwecken wäre eine interessante Bereicherung für die Stadt Dinkelsbühl. Was für eine Attraktion wäre das für Dinkelsbühl, wenn die brachliegende Türmerstube wieder zugänglich wäre und sinnvoll belebt würde! Beispiele für sinnvolle Nutzungen von Türmerstuben gibt es in Süddeutschland einige:

Die Türmerstube der Evangelisch-Lutherischen Stadtpfarrkirche in Wassertrüdingen wurde vor Jahren in Privatinitiative liebevoll restauriert und kann auf Anfrage besichtigt werden. In Bad Wimpfen und in Nördlingen versieht noch heute zur Freude der Bewohner und Touristen nach alter Tradition ein Türmer rund um die Uhr seinen Dienst in luftiger Höhe hoch über den Altstadtdächern. Und in Rothenburg ob der Tauber befindet sich im öffentlich - für eine geringen Obolus - zugänglichen Rödertor-Turm hoch oben im Fachwerkgeschoss eine interessante Dauerausstellung über die Kriegszerstörungen Rothenburgs im 2. Weltkrieg.


Persönliche Erklärung und Anmerkung zu der heute leider nicht mehr genutzten Türmerstube von St. Georg in Dinkelsbühl:

Der letzte städtische Turmwächter auf dem Münsterturm von St. Georg war bis zum Jahr 1920 Friedrich Bühringer, mein Urgrossvater mütterlicherseits.


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