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Welcher (ältere) Kfz-Kennzeichen-Kundige kennt noch das Kennzeichen "DKB - ............" auf den Kennzeichenschildern der Kraftfahrzeuge? |
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Es war einmal das Erkennungszeichen für den Landkreis Dinkelsbühl mit Verwaltungssitz aller erforderlichen Kreisbehörden in der Stadt. Neben der Rolle Dinkelsbühls als Kreisstadt und Mittelzentrum im südwestlichen Mittelfranken trug so jedes einheimische Kraftfahrzeug aus der Stadt und aus dem Landkreis eine kleine Werbebotschaft hinaus in die Welt - bis zum Jahr 1972. Dann wird die Kreisstadt Dinkelsbühl, wie viele andere deutsche Kreisstädte zur damaligen Zeit, im Zuge von Verwaltungsreformen entmündigt und die einheimischen Kraftfahrzeuge machen seitdem für "AN - ............" (= Ansbach) Werbung. Aber nicht nur im Verwaltungsbereich verliert Dinkelsbühl "Federn". Seit 1778 wird in der Stadt ein "Intelligenzblatt" herausgegeben, das ab 1894 als "Der Wörnitz-Bote" die Tageszeitung für den Dinkelsbühler Raum ist. Bis 1950 - seither wird Dinkelsbühl pressemässig aus Ansbach bzw. Nürnberg versorgt. Die Dinkelsbühler Lokalseiten machen nur einen Bruchteil in der Ansbacher Zeitung aus. Lokalnachrichten aus den nur wenige Kilometer entfernten Städten Crailsheim und Ellwangen an der Jagst, beide in Baden-Württemberg gelegen, oder aus Nördlingen in Bayerisch-Schwaben, mit denen jahrhundertelang eine enge Beziehung besteht, werden den Dinkelsbühler Lesern meist vorenthalten oder erscheinen allenfalls kleingedruckt unter der Rubrik "Blick in die Welt". .... und dann die trostlose Entwicklung des Dinkelsbühler Bahnhofsareals. Seit 1985 ruht der Verkehr endgültig, nach einem jahrzehntelangen Rückgang von Fahrgast- und Frachtaufkommen auf dieser von Anfang an unglücklich konzipierten Bahn-Nebenstrecke zwischen Dombühl und Nördlingen. Der einst bedeutendste Bahnhof an der Strecke bietet dem Betrachter mit den zugenagelten Fenstern und der stehengebliebenen Bahnhofsuhr ein desolates Bild. Der im Zusammenhang mit der neu erbauten Autobahn A 7 Ende der 80-er Jahre erhoffte Aufschwung im Industrie- und Gewerbebereich ist noch nicht erreicht worden. Selbst das autobahnnahe neu-erschlossene Industriegebiet Waldeck wurde bisher von Investoren kaum angenommen. Erreicht worden ist dagegen ein langjähriges Vorhaben der Stadtoberen: im Jahr 1997 erhält Dinkelsbühl den Status einer "Grossen Kreisstadt" und erhält damit Verwaltungsprivilegien zurück, die sie teilweise 1940 und bereits früher 1802 mit dem Ende der Reichsstadtzeit verloren hat. Seit dem 01. Januar 1998 prangt plakativ |
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(Klick auf das Ortsschild führt zur Internetpräsentation der Stadt Dinkelsbühl) |
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an den Einfallstrassen zur Stadt. |
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